Ich habe schon als Kind gerne aus allem Behausungen gebaut und Räume durch das Umstellen von Einrichtungsgegenständen ,verbessert‘ und bemerkt, dass ich diese räumliche Veränderung spannend finde. Als gebürtige Salzburgerin und überzeugte Städterin verbrachte ich meine Kindheit im Herzen von Graz und bin am Ende meines Architekturstudiums zum Praxis nach Linz gewechselt. Ich habe dort im Team bei Riepl Riepl Architekten viele Bauten im öffentlichen Stadtraum mitentwickeln dürfen. Diese Zusammenarbeit hat mich geprägt, sowie die kommunikative Zeit in den Zeichensälen an der TU Graz. Kunst + Architektur und andere Kulturen haben mich angezogen, meine kunstbegeisterten Eltern haben mir früh Einblick in diese Welt ermöglicht. Seitdem macht mir das von Reisen – im speziellen auch die Organisation von Architekturreisen – viel Spaß. Als Ex-Volleyballerin teile ich gerne meine Erfolge oder Sorgen, bin kontaktfreudig und als Mutter von 2 lebendigen Kindern (Pia und Paul) ziemlich flexibel. Meiner nationalen Umzugsvergangenheit gelastet reise ich liebend gerne und schau mir gerne die Welt als Kontrastprogramm zum Tiroler Alltag an. Meine Energie hole ich mir am liebsten in der Natur und reflektiere dabei meine Konzepte und Erlebnisse. Foto: J.Plattner

Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Pinzgau (Salzburg) habe ich schon früh gelernt, wie man Heimwerkerprojekte selbst plant und anpackt. Daraus hat sich meine Begeisterung für das Bauen und die Architektur gebildet. Mein Weg führte mich deshalb in die HTL-Saalfelden für Hochbau. In den Sommermonaten absolvierte ich verschiedenste Praktika im Bauwesen, um das bisher gelernte in der Arbeitswelt auszuprobieren. Für den Ausgleich dazwischen, begann ich das Musizieren und Wandern für mich zu entdecken. Meine Begeisterung für das Zeichnen und Planen führte mich nach der Matura zum Architekturstudium nach Innsbruck. Weitere Praxiserfahrung neben dem Studium, konnte ich bei einem Holzbauunternehmen sammeln, wobei hier meine Leidenschaft für den Holzbau geweckt wurde, die ich hoffentlich noch in vielen Projekten ausleben kann. Nun freue ich mich ein Teil des Teams von Iris Reiter zu sein und gemeinsam spannende Projekte zu entwickeln.

Geboren wurde ich 1996 – dort am grünen Inn – und lernte schon früh die Klänge des Kufsteiner Liedes mit der Zither zu begleiten. Während meiner naturwissenschaftlich, humanistisch geprägten Schulzeit fokussierte ich mich auf den Fußball und konnte meinen Teamgeist und Ehrgeiz ausleben, doch die große Karriere blieb leider aus. So suchte ich mit der Matura in der Tasche – und trotz Kleinem Latinum mit meinem Latein am Ende – nach einer neuen noch verborgenen Leidenschaft, die ich zu meinem Beruf machen könnte: So entdeckte ich die Architektur für mich und begann das Studium in Innsbruck. Besonders geprägt hat mich meine Bachelorarbeit, die unter der Betreuung des Architekturbüros Snøhetta entstand. Während meines Studiums sammelte ich Berufserfahrung in unterschiedlichen Büros und ich freue mich nun im Team Iris Reiter zu sein.

2019-2020 DI Reingard CEDE

2017-2021  DI Bernhard OBHOLZER

 

 

 

 

 

ex- mitarbeiter*innen

dank euch schön !

TB Peter Potoschnig

Marianne Machner

Reingard Cede

Klemens Altmann

Ingrid Doriat

Thomas Schneider

ZWI / 'unicorn' graz

mit lebidris architektur

Reingard Cede

Manuel Guggenberger

Fritz Schenner

Vanessa Heinrich

 

 

 

 

Wohnbau Saalfelden

mit LP architektur

Büroprofil ‚ir‘

Unsere Häuser sollen nicht nur funktionieren, sondern auch spannend mit dem Stadtraum interagieren. Raumsequenzen mit viel Licht und Durchblicken, sowie Gebäude die ‚weiterdenken‘ und sich neuen Gegebenheiten anpassen können, das ist unser nachhaltiges Ziel. Unser Architekturbüro im Herzen von Innsbruck plant gerne Gebäudeensembles, deren Nutzer in Interaktion zueinander und zum Stadtraum oder zur Landschaft stehen und innovative Raumkonzepte mit einem stimmungsvollen Mehrwert erleben lassen !

Ich denke unser Stil ist am besten im Gebäudeinneren auszumachen z.B. beim Ankommen und Eintauchen in die Raumsequenzen und beim Weiterschauen nach oben und unten. Strukturell sind uns Gebäudeensembles lieber als die Großform, weil man sie besser verdauen kann und eine Interaktion untereinander stattfindet. Die Weiterentwicklung von bestehenden Strukturen ist eine schöne Herausforderung, wegen der Bestandsanalyse und dem bis jetzt immer positiven Vorher-Nachher-Effekt. Eine Hülle kann Leichtigkeit oder Stabilität vermitteln, am besten sogar beides. Das Design sollte zeitlos sein und auch nach ein paar Jahren noch Gültigkeit haben.

Für uns ist es wichtig, dass die Ansätze nicht plakativ und formal sind und einen adäquaten Fußabdruck hinterlassen: Das im Frühling 2021 fertiggestellte Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer für die Uni Graz macht uns viel Freude und ist mit seiner Komplexität und Nutzerhybridität ein gutes Beispiel für ,urban sharing‘. Auch unser Wettbewerbsgewinn 2019 des RaiQa in Innsbruck hat auf ,Nutzungsmix‘ als Impuls für ein neues Quartier und somit auf Kommunikation gesetzt. Wie auch wir es mit unseren überregionalen Planungsteams halten.

 

 

Teamwork als Arbeitsmotto

Wir entwickeln Projekte gerne mit PlanungspartnerInnen: Entwirft man im Team, entsteht umso mehr, weil man sich immer wieder erklären muss und die Interaktion ständige Optimierung fordert. Wir sind keine Einzelkämpfer, Architektur braucht für uns den Dialog. Die Zusammenarbeit mit überregionalen Planungspartnern lässt uns offen für andere Meinungen sein und flexibel bleiben. Teambuilding bietet eine perfekte Betreuung unserer BauherrInnen vor Ort und uns eine gewollte Auseinandersetzung mit anderen Kulturen.

 

 

 

Barbara Poberschnigg habe ich beim gemeinsamen Organisieren diverser Architekturexkursionen für die Zentralvereinigung der Architekten Tirol kennengelernt. Als Taucherin ist Barbara einfach ein Buddy auf den man sich verlassen kann. Seit 2020 entwickeln wir gerne Projekte gemeinsam oder tauschen uns über Architektur aus, damit wir unsere Partner mit dem Thema nicht langweilen müssen. Ich freue mich schon auf weitere Exkursionen oder Juryfahrten mit Barbara und noch weitere gemeinsame Projekte mit Studio Lois! (2020 Wettbewerb Einsatzzentrum Tux, 2021 Wettbewerb Passivhauswohnanlage Wiesengasse 19b Innsbruck, 2021 Wettbewerb Haus der Natur im Pitztal, usw…)

 

 

 

 

Als Vorstandsmitglied des Architekturforums Oberösterreich habe ich 2002 beim Organisieren der Architekturtage Gernot Hertl kennengelernt. Bei einer Preisverleihung in Innsbruck haben wir uns Jahre später wiedergetroffen. Mit Hertl Architekten habe ich in den letzten Jahren einige Projekte gemeinsam entwickelt. Unsere Auseinandersetzungen sind immer sehr erfrischend und bringen am Ende des Tages für jeden von uns überraschende Ergebnisse. Unsere gemeinsamen Entwürfe sind eine interaktive Wundertüte aus Funktion, Mehrwert, Raumerlebnis und Schönheit. Die Kunst dabei ist, uns gegenseitig am Telefon zu erreichen bzw. die richtige Mischung aus unseren anfangs oft recht konträren Ideen zu finden! Ursula Hertl kümmert sich mit Ihrer reduzierten Grafik dann um die Performance.

(Foto by Ursula Hertl)

 

 

 

 

Als ich 2019 von der Auslobung des Wettbewerbs  ,Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer‘ für die Uni Graz gelesen habe, war im Büro viel los, aber da ist mir meine Schulfreundin und Zeichensaalkollegin Jasmin Leb-idris in Graz eingefallen. Bei Leb-Idris Architektur war im Büro ebenfalls ein Wohnbau am Start, aber alle 3 wollten wir diese interessante Auseinandersetzung nicht einfach auslassen. Der Gewinn des EU-weit offenen Wettbewerbs führte zu  4 Jahren gemeinsames Entwickeln und unzähligen Zugfahren -mit Laptop und FFB2 Maske- durch vorbeirasende Landschaft, bis wir endlich unsere gemeinsamen Babys (Drillinge) aus der Taufe heben konnten. Der Entwicklungsprozess mit all seinen Höhen und Tiefen war spannend und wir sind auf unsere stets im Dialog getroffenen Entscheidungen stolz.

(Foto by David Schreyer)

 

Paul und ich haben 2003-2004 zweisprachig – also österreichisch/vorarlbergerisch – die Projektleitung für das Pflegeheim Höchsterstraße in Dornbirn durchgeführt. Von 2002 bis 2004 arbeiteten wir an zwei Bürostandorten für Riepl Riepl Architekten in Linz und Johannes Kaufmann in Dornbirn zusammen. Seitdem versteh ich sie, die Kollegen aus dem wilden Westen! Seit Eintritt in die Selbstständigkeit habe ich mit Paul und Gerald immer wieder gemeinsam Wettbewerbe in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Schweiz entwickelt und freu´ mich auf weitere …

 

 

 

 

 

 

Das erste gewonnene Wettbewerbsprojekt -gleich nach meinem Einstieg bei Riepl Riepl in Linz- war eine Bundesschule und eine Stadthalle im oberösterreichischen Kremstal, die mich in ihrer Komplexität sehr gefesselt haben. Auch hier gab es einen Bestand aus den 1970-ern, der optisch und räumlich veraltet war. Es war eine logistische Herausforderung, 3 verschiedene Schulen mit 1500 Schülern und 5 neuen Turnsälen, die teilweise auch als Veranstaltungssaal der Gemeinde genutzt werden sollten, im laufenden Schulbetrieb umzubauen. Seit meinem Umzug 2005 nach Innsbruck habe ich mit Peter Riepl einige schöne Projekte entwickeln dürfen: 2006 WB Arbeiterkammer Linz- 1.Preis, 2006 WB Parkbad Linz- 1.Preis, 2006 WB Neue Rheinuferpromenade – Anerkennung, 2006 WB Hypo Alpe Adria Citycenter Klagenfurt- 1.Preis, Wettbewerb Festspielhaus Erl- 2.Preis, 2009 Wettbewerb Uni Marburg – Anerkennung, 2014 WB Haus der Musik Innsbruck, 2017 WB Schulzentrum Kundl …

(Visu: Tobias Riepl , Haus der Musik Innsbruck)

 

 

Walter und ich haben 1998 gemeinsam in Graz unser Diplom gemacht. Gemeinsam 2 Projekte für die Stadt Salzburg entwickelt.Die Entscheidungen waren gut überlegt und daher mit viel Diskurs verbunden, der Zeichensaal Nr. 2 ist uns dabei musikalisch und kulinarisch beigestanden. Mit den damals frisch gegründeten hobby.architekten –Walter Schuster und Wolfgang Maul- habe ich viele Jahre später gemeinsam einige Wettbewerbe entwickelt bzw. treffe ich die beiden immer gerne bei den Treffen der Zentralvereinigung der Architekten oder wir schauen uns gemeinsam ein paar neue Gebäude an und diskutieren darüber wie in alten Zeiten! (Foto: Diplomarbeit mit Walter Schuster für das Museum am Mönchsberg, Salzburg)

 

 

 

 

 

 

Architektin DI Iris Reiter www.irisreiter.at

*1972 Iris Teiml in Salzburg

Education:

1995 – 1996 Univ. Tutorin am Institut für Gebäudelehre, TU Graz– Prof. Günter Domenig

1998 Diplom für Architektur der Technischen Universität in Graz Prof. Pierre-Alain Croset

1998-1999 Mitarbeit Arch-Consult Graz

1999-2005 Mitarbeit bei Riepl Riepl Architekten in Linz

2003- 2005 Vorstandsmitglied im AFO – Architekturforum Oberösterreich

2004 Organisation der Architekturtage Oberösterreich

Seit 2005 Selbstständige Tätigkeit in Innsbruck

2005-2007 Freie Mitarbeit bei Wiesflecker Architekten, Innsbruck

2005-2014 Freie Mitarbeit bei Riepl Riepl Architekten, Linz

Seit 2015 Gründung Ziviltechnikerbüro ,ir‘ in Innsbruck

Projects/ Prizes:

2008 2.Platz – Wettbewerb Eugenpark Innsbruck, Tirol zusammen mit Reitter Architekten

2011 Anerkennungspreis – Headquarter Gebrüder Weiss Lauterach, Vorarlberg zusammen mit Querformat ZT GmbH

2016 Anerkennungspreis – Wettbewerb Wohnbau Südtirolersiedlung Wörgl, Tirol

2017 Gewinnerin Wettbewerb Wohnhäuser Saalfelden am Steinernen Meer, Salzburg zusammen mit LP Architektur

2017 Gewinnerin– EU-Weit offener Wettbewerb ZWI (Zentrum für Wissens-und Innovationstransfer, nun ,Unicorn‘), Graz  zusammen mit leb-idris architektur

Seit 2018 laufende Jurytätigkeit bei Architekturwettbewerben

Seit 2019 Vorstandsmitglied der Zentralvereinigung der Architekten – Sektion Tirol

Seit 2019 Mitglied im Wettbewerbsausschuss der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

2019 Gewinnerin – Wettbewerb Das RaiQa Quartier Innsbruck Mitte, Tirol

2019 3.Platz – EU-Weit offener Wettbewerb Aufstockung HTL-Anichstraße Innsbruck, Tirol

2020 Anerkennungspreis –  EU-Weit offener Wettbewerb Neugestaltung Bozner Platz Innsbruck, Tirol

2021 BIG SEE AWARD für das ,Unicorn‘ zusammen mit leb-idris architektur

2021 NOMINIERUNG zum Bauherrenpreis der ZV-Österreich für das ,Unicorn‘ zusammen mit leb-idris architektur

2021 3.Platz – Wettbewerb Haus der Natur im Pitztal, Tirol  zusammen mit Studio-Lois

2021 1.Platz – Wettbewerb Villa Benedikta Absam, Tirol  zusammen mit Studio-Lois

2021 1.Platz – Wettbewerb Widum Mathon, Tirol  zusammen mit Studio-Lois

2021 3.Platz – Wettbewerb Markthaus Telfs, Tirol  zusammen mit Studio-Lois

2022 3.Platz – Wettbewerb Haus des Kindes Oberhofen, Inntal Tirol  zusammen mit Studio-Lois

2022 3.Platz – Wettbewerb Aufstockung Museumsstraße 9-11, Innsbruck  zusammen mit Hertl-Architekten