Ich habe schon als Kind gerne aus allem Behausungen gebaut und Räume durch das Umstellen von Einrichtungsgegenständen ,verbessert‘ und bemerkt, dass ich diese räumliche Veränderung spannend finde. Als gebürtige Salzburgerin und überzeugte Städterin verbrachte ich meine Kindheit im Herzen von Graz und bin am Ende meines Architekturstudiums zum Praxis nach Linz gewechselt. Ich habe dort im Team bei Riepl Riepl Architekten viele Bauten im öffentlichen Stadtraum mitentwickeln dürfen. Diese Zusammenarbeit hat mich geprägt, sowie die kommunikative Zeit in den Zeichensälen an der TU Graz. Kunst + Architektur und andere Kulturen haben mich angezogen, meine kunstbegeisterten Eltern haben mir früh Einblick in diese Welt ermöglicht. Seitdem macht mir das von Reisen – im speziellen auch die Organisation von Architekturreisen – viel Spaß. Als Ex-Volleyballerin teile ich gerne meine Erfolge oder Sorgen, bin kontaktfreudig und als Mutter von 2 lebhaften Kindern (Pia und Paul) ziemlich flexibel. Meiner nationalen Umzugsvergangenheit gelastet reise ich liebend gerne und schau mir gerne die Welt als Kontrastprogramm zum Tiroler Alltag an. Meine Energie hole ich mir am liebsten in der Natur und reflektiere dabei meine Konzepte und Erlebnisse. Foto: J.Plattner

Iris macht es unserem Büro ,ir‘ möglich, dass immer eine Iris im Büro ist: das beruhigt ungemein, wenn zu viele Besprechungen ausser Haus anstehen. Mit einem scharfen grafischen Auge, stoischer Ruhe im Wettbewerbstrubel, Nahrungsbeschaffungsfleiß und ihrem sonnigen Gemüt unterstützt sie uns seit Dezember 2023 mit viel Erfolg. Durch ihre Herkunft aus dem Oberinntal können wir nun endlich auch mit tiroler Wurzeln in unserem sonst sehr nationalen Mischmasch aufwarten !

„Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Pinzgau (Salzburg) habe ich schon früh gelernt, wie man Heimwerkerprojekte selbst plant und anpackt. Daraus hat sich meine Begeisterung für das Bauen und die Architektur gebildet. Mein Weg führte mich deshalb in die HTL-Saalfelden für Hochbau. In den Sommermonaten absolvierte ich verschiedenste Praktika im Bauwesen, um das bisher gelernte in der Arbeitswelt auszuprobieren. Für den Ausgleich dazwischen, begann ich das Musizieren und Wandern für mich zu entdecken. Meine Begeisterung für das Zeichnen und Planen führte mich nach der Matura zum Architekturstudium nach Innsbruck. Weitere Praxiserfahrung neben dem Studium, konnte ich bei einem Holzbauunternehmen sammeln, wobei hier meine Leidenschaft für den Holzbau geweckt wurde, die ich hoffentlich noch in vielen Projekten ausleben kann. Nun freue ich mich ein Teil des Teams von Iris Reiter zu sein und gemeinsam spannende Projekte zu entwickeln.“

Greta passt perfekt in unser Team, sie hilft mit wo’s bei den laufenden Wettbewerben oder Realisierungen gerade brennt und kümmert sich auch um unsere PR:

„Geboren und aufgewachsen in Innsbruck gehörten schon von klein auf Museums- und Ausstellungsbesuche zu unserem Familienalltag  – ob sonntags als Schlechtwetter-Beschäftigung oder als fixer Teil des Urlaubsprogramms –  prägten genau diese Eindrücke mein Interesse für Gestaltung und Architektur. Dabei interessiert mich vor allem, wie Menschen darin leben, sich bewegen und wohlfühlen. Nach meinem Bachelor Erziehungswissenschaft studiere ich nun Architektur im Masterstudium an der TU Innsbruck,  und helfe seit 2025 am Hochbaulehrstuhl mit. Nebenbei begleite ich Literatur- und Medienworkshops an Schulen, denn der Austausch mit Menschen und das gemeinsame Erarbeiten sind eine gute Ergänzung zum kreativen Gestalten von Räumen!

Thomas hat uns von 2023 -2026 bei unserem Holzschulhaus, das wir gemeinsam mit STUDIO LOIS realisiert haben mit guter Laune unterstützt. Er war für den perfekten  Informationsfluß zwischen unserem Büros und STUDIO LOIS verantwortlich , dafür wechselte er wöchentlich seinen Arbeitsplatz zwischen Hötting und Wilten ! In der pefekt gepflegten Teamdatei ist er für alle Mitspieler immer präsent, wenn er nicht gerade die Tiroler Berge unsicher macht, oder wie derzeit die -von seiner Famile betriebene -Tischlerei für ein paar Monate vor Ort unterstützt.

Bernhard Obholzer

TB Peter Potoschnig

Marianne Machner

Reingard Cede

Klemens Altmann

Ingrid Doriat

Thomas Schneider

ZWI / 'unicorn' graz

mit lebidris architektur

Reingard Cede

Manuel Guggenberger

Fritz Schenner

Vanessa Heinrich

 

 

 

 

Wohnbau Saalfelden

mit LP architektur

Büroprofil ‚ir‘

Unsere Häuser sollen nicht nur funktionieren, sondern auch spannend mit dem Stadtraum interagieren. Raumsequenzen mit viel Licht und Durchblicken, sowie Gebäude die ‚weiterdenken‘ und sich neuen Gegebenheiten anpassen können, das ist unser nachhaltiges Ziel. Unser Architekturbüro im Herzen von Innsbruck plant gerne Gebäudeensembles, deren Nutzer in Interaktion zueinander und zum Stadtraum oder zur Landschaft stehen und innovative Raumkonzepte mit einem stimmungsvollen Mehrwert erleben lassen !

Ich denke unser Stil ist am besten im Gebäudeinneren auszumachen z.B. beim Ankommen und Eintauchen in die Raumsequenzen und beim Weiterschauen nach oben und unten. Strukturell sind uns Gebäudeensembles lieber als die Großform, weil man sie besser verdauen kann und eine Interaktion untereinander stattfindet. Die Weiterentwicklung von bestehenden Strukturen ist eine schöne Herausforderung, wegen der Bestandsanalyse und dem bis jetzt immer positiven Vorher-Nachher-Effekt. Eine Hülle kann Leichtigkeit oder Stabilität vermitteln, am besten sogar beides. Das Design sollte zeitlos sein und auch nach ein paar Jahren noch Gültigkeit haben.

Für uns ist es wichtig, dass die Ansätze nicht plakativ und formal sind und einen adäquaten Fußabdruck hinterlassen: Das im Frühling 2021 fertiggestellte Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer für die Uni Graz macht uns viel Freude und ist mit seiner Komplexität und Nutzerhybridität ein gutes Beispiel für ,urban sharing‘. Auch unser Wettbewerbsgewinn 2019 des RaiQa in Innsbruck hat auf ,Nutzungsmix‘ als Impuls für ein neues Quartier und somit auf Kommunikation gesetzt. Wie auch wir es mit unseren überregionalen Planungsteams halten.

2023-2026 DI Thomas ROGL

2020-2023 DI Jakob FUCHS

2017-2021 DI Bernhard OBHOLZER

2019-2020 DI Reingard CEDE

 

 

 

 

 

 

ex- mitarbeiter*innen

dank euch schön !

 

 

Teamwork als Arbeitsmotto

Wir entwickeln Projekte gerne mit PlanungspartnerInnen: Entwirft man im Team, entsteht umso mehr, weil man sich immer wieder erklären muss und die Interaktion ständige Optimierung fordert. Wir sind keine Einzelkämpfer, Architektur braucht für uns den Dialog. Die Zusammenarbeit mit überregionalen Planungspartnern lässt uns offen für andere Meinungen sein und flexibel bleiben. Teambuilding bietet eine perfekte Betreuung unserer BauherrInnen vor Ort und uns eine gewollte Auseinandersetzung mit anderen Kulturen.

 

 

 

Barbara Poberschnigg habe ich beim gemeinsamen Organisieren diverser Exkursionen für die Zentralvereinigung der Architekten Tirol kennengelernt. Als Taucherin ist Barbara einfach ein guter Buddy auf den man sich verlassen kann. Seit 2020 entwickeln wir gerne Projekte gemeinsam oder tauschen uns über Architektur aus, damit wir unsere Partner mit dem Thema nicht langweilen müssen. Ich freue mich schon auf weitere Exkursionen oder Juryfahrten mit Barbara und noch viele gemeinsame Projekte mit Studio Lois, denn 2020-2026 durften wir bis dato immerhin 13 Wettbewerbe zusammen gewinnen ! Wir freuen uns schon auf weitere …

 

 

 

 

Als Vorstandsmitglied des Architekturforums Oberösterreich habe ich 2002 beim Organisieren der Architekturtage Gernot Hertl kennengelernt. Bei einer Preisverleihung in Innsbruck haben wir uns Jahre später wiedergetroffen. Mit Hertl Architekten habe ich in den letzten Jahren einige Projekte gemeinsam entwickelt. Unsere Auseinandersetzungen sind immer sehr erfrischend und bringen am Ende des Tages für jeden von uns überraschende Ergebnisse. Unsere gemeinsamen Entwürfe sind eine interaktive Wundertüte aus Funktion, Mehrwert, Raumerlebnis und Schönheit. Die Kunst dabei ist, uns gegenseitig am Telefon zu erreichen bzw. die richtige Mischung aus unseren anfangs oft recht konträren Ideen zu finden! Ursula Hertl kümmert sich mit Ihrer reduzierten Grafik dann um die Performance.

(Foto by Ursula Hertl)

 

 

 

 

Als ich 2019 von der Auslobung des Wettbewerbs  ,Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer‘ für die Uni Graz gelesen habe, war im Büro viel los, aber da ist mir meine Schulfreundin und Zeichensaalkollegin Jasmin Leb-idris in Graz eingefallen. Bei Leb-Idris Architektur war im Büro ebenfalls ein Wohnbau am Start, aber alle 3 wollten wir diese interessante Auseinandersetzung nicht einfach auslassen. Der Gewinn des EU-weit offenen Wettbewerbs führte zu  4 Jahren gemeinsames Entwickeln und unzähligen Zugfahren -mit Laptop und FFB2 Maske- durch vorbeirasende Landschaft, bis wir endlich unsere gemeinsamen Babys (Drillinge) aus der Taufe heben konnten. Der Entwicklungsprozess mit all seinen Höhen und Tiefen war spannend und wir sind auf unsere stets im Dialog getroffenen Entscheidungen stolz.

(Foto by David Schreyer)

 

 

 

 

Paul und ich haben 2003-2004 zweisprachig – also österreichisch/vorarlbergerisch – die Projektleitung für das Pflegeheim Höchsterstraße in Dornbirn durchgeführt. Von 2002 bis 2004 arbeiteten wir an zwei Bürostandorten für Riepl Riepl Architekten in Linz und Johannes Kaufmann in Dornbirn zusammen. Seitdem versteh ich sie, die Kollegen aus dem wilden Westen! Seit Eintritt in die Selbstständigkeit habe ich mit Paul und Gerald immer wieder gemeinsam Wettbewerbe in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Schweiz entwickelt und freu´ mich auf weitere …

 

 

 

 

Das erste gewonnene Wettbewerbsprojekt -gleich nach meinem Einstieg bei Riepl Riepl in Linz- war eine Bundesschule und eine Stadthalle im oberösterreichischen Kremstal, die mich in ihrer Komplexität sehr gefesselt haben. Auch hier gab es einen Bestand aus den 1970-ern, der optisch und räumlich veraltet war. Es war eine logistische Herausforderung, 3 verschiedene Schulen mit 1500 Schülern und 5 neuen Turnsälen, die teilweise auch als Veranstaltungssaal der Gemeinde genutzt werden sollten, im laufenden Schulbetrieb umzubauen. Seit meinem Umzug 2005 nach Innsbruck habe ich mit Peter Riepl einige schöne Projekte entwickeln dürfen: 2006 WB Arbeiterkammer Linz- 1.Preis, 2006 WB Parkbad Linz- 1.Preis, 2006 WB Neue Rheinuferpromenade – Anerkennung, 2006 WB Hypo Alpe Adria Citycenter Klagenfurt- 1.Preis, Wettbewerb Festspielhaus Erl- 2.Preis, 2009 Wettbewerb Uni Marburg – Anerkennung, 2014 WB Haus der Musik Innsbruck, 2017 WB Schulzentrum Kundl …

(Visu: Tobias Riepl , Haus der Musik Innsbruck)

 

 

Walter und ich haben 1998 gemeinsam in Graz unser Diplom gemacht. Gemeinsam 2 Projekte für die Stadt Salzburg entwickelt.Die Entscheidungen waren gut überlegt und daher mit viel Diskurs verbunden, der Zeichensaal Nr. 2 ist uns dabei musikalisch und kulinarisch beigestanden. Mit den damals frisch gegründeten hobby.architekten –Walter Schuster und Wolfgang Maul- habe ich viele Jahre später gemeinsam einige Wettbewerbe entwickelt bzw. treffe ich die beiden immer gerne bei den Treffen der Zentralvereinigung der Architekten oder wir schauen uns gemeinsam ein paar neue Gebäude an und diskutieren darüber wie in alten Zeiten! (Foto: Diplomarbeit mit Walter Schuster für das Museum am Mönchsberg, Salzburg)

 

 

 

 

 

 

Architektin DI Iris Reiter www.irisreiter.at

*1972 Iris Teiml in Salzburg

Education:

1995 – 1996 Univ. Tutorin am Institut für Gebäudelehre, TU Graz– Prof. Günter Domenig

1998 Diplom für Architektur der Technischen Universität in Graz Prof. Pierre-Alain Croset

1998-1999 Mitarbeit Arch-Consult Graz

1999-2005 Mitarbeit bei Riepl Riepl Architekten in Linz

2003- 2005 Vorstandsmitglied im AFO – Architekturforum Oberösterreich

2004 Organisation der Architekturtage Oberösterreich

Seit 2005 Selbstständige Tätigkeit in Innsbruck

2005-2007 Freie Mitarbeit bei Wiesflecker Architekten, Innsbruck

2005-2014 Freie Mitarbeit bei Riepl Riepl Architekten, Linz

Seit 2015 Gründung Ziviltechnikerbüro ,ir‘ in Innsbruck

Projects/ Prizes:

2017 Gewinnerin Wettbewerb Wohnhäuser Saalfelden am Steinernen Meer, Salzburg zusammen mit LP Architektur

2017 Gewinnerin– EU-Weit offener Wettbewerb ZWI (Zentrum für Wissens-und Innovationstransfer, nun ,Unicorn‘), Graz  zusammen mit leb-idris architektur

Seit 2018 laufende Jurytätigkeit bei Architekturwettbewerben

2019-2022 Mitglied im Wettbewerbsausschuss der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

2019-2023 Vorstandsmitglied der Zentralvereinigung der Architekten – Sektion Tirol

2022-2024 Vorstandsmitglied der Zentralvereinigung der Architekten Österreich

2023- Mitglied aut-forum

2025- Vorstandsmitglied des aut -architektur+tirol- Innsbruck

2019 Gewinnerin – Wettbewerb Das RaiQa Quartier Innsbruck Mitte, Tirol

2021 BIG SEE AWARD für das ,Unicorn‘ zusammen mit leb-idris architektur

2021 NOMINIERUNG ZV-BHP für das ,Unicorn‘ zusammen mit leb-idris architektur

2021 1.Platz – Wettbewerb Villa Benedikta Absam, Tirol  *

2021 1.Platz – Wettbewerb Widum Mathon, Tirol  *

2023 1.Platz – GP-Wettbewerb Neubau Volksschule am Kirchplatz Wattens *

2023 1.Platz – Quartiersentwicklung Thierbach, Wildschönau

2024 1.Platz – Quartiersentwicklung ‚Untere Tanne‘ in Lermoos *

2023-2024 – Lektorin HB2, Institut für Hochbau an der TU Wien , Prof. Dietmar Feichtinger-Paris

2024 1.Platz – Wettbewerb Umbau und Aufstockung Volksschule Roppen*

2024 1.Platz – Wettbewerb Neubau Wohnbebauung Gasteigweg Kapfing, Fügen im Zillertal *

2025 Realisierung ‚Wohnraum‘ Kompetenzzentrum der Hypo Tirol

2025 1.Platz – Wettbewerb ‚Schulverwaltungszentrum‘ für die Bildungsregion Ost, Kitzbühel *

2025 1.Platz – Wettbewerb Umbau +Zubau Gemeindeamt+TVB Ried im Oberinntal*

2025 1.Platz – Wettbewerb Wohnquartier ‚Strich-punkt‘ Kufstein*

2025 1.Platz – Wettbewerb Umbau +Zubau Volksschule mit Bücherei Obsteig *

2026 1.Platz – Wettbewerb ‚Wohnen am Estmeisterpark‘ in Telfs *

2026 1.Platz – Quartiersentwicklung Huben (Längenfeld) *

*zusammen mit Studio Lois