Der Neubau wird zum verbindenden Element zwischen der Punktbebauung entlang der Dr. Scheiber Straße und dem rückversetzten, markanten Kindergartenhaus mit Krüppelwalmdach. Ein gemeinsamer Haupteingang fungiert als Gelenk für Alt- und Neubau und generiert einen geschützten Vorplatz: Die Raumsequenz Speisesaal- Foyer- Vorplatz und Bewegungsraum als Bühne können z.B. zum Martinsfest als eine große zusammenhängende Veranstaltungszone genutzt werden. Gemeinsam mit dem Kindergarten und dem Bewegungsraum entsteht ein selbstverständlicher Dreiklang um einen Dorfplatz mit neuer soziokulturellen Identität! Die Krippe besteht im Inneren aus 9 Elementen mit 2 seitig belichteten Gruppenräumen, welche durch eine zentrale transparente Spieldiele in Abstand gebracht werden. Die bewusste Aufteilung der wichtigen Funktionen auf 4 Gebäudeecken mit einem zentralen Gelenk als Anbindung zum Kindergarten schafft Übersichtlichkeit für alle: Eine logische Positionierung der Verwaltung und des KiGa -Speisesaals am verbindenden Foyer und der Gruppenräume kleeblattförmig an den Außenecken, erzeugen bei den Kindern Sicherheit durch Logik. Die offene Raumstruktur mit einer Ost und einer Westloggia und einem Oberlicht im Zentrum generiert Beziehungen zwischen Außen und Innen und lassen die Jahreszeiten erleben. Die Setzung ermöglicht ganztägiges Spielen in der Sonne, für heiße Tage gibt es aber auch schattige Rückzugsflächen im zusammenhängenden Garten.